Steyr Mannlicher Pro Hunter
In AT ist es natürlich Pflicht eine Steyr-Mannlicher zu führen. Ich hatte gleich zwei davon - eine für die Patrone .223 Remington und eine weitere für eine "deutsche Magnum", die Patrone 6,5x68.
Sie sind bzw waren meine treuen Begleiter. Die .223 Remington (ZF Swarovski 6x42 mit Leupold Quick Releas Montage) war ein treuer Begleiter auf Reh und Fuchs sowie die unzähligen Rabenkrähen. Ich habe sie zwischenzeitig an meinen Cousin verkauft - hinterher bereue ich es, dass ich diese saugut schießende Büchse aus der Hand gegeben habe.
Die 6,5x68 ist meine Universalpatrone für alles, was es in den Revieren gibt, in denen ich jage. Die Patrone eignet sich aufgrund ihrer Rasanz (zumindest mit leichten Geschossen) hervorragen für weite Schüsse. Mit einem geeigneten Geschoss gibt es nur minimale Entwertung des Wildpret, auch auf kurzen Distanzen unter 100 Meter.
Die Kunststoffschäft sind zwar nicht sehr schön anzusehen, dafür absolut pflegeleicht und sehr robust. Leider ist der Vorderschaft nicht ganz so stabil / verwindungssteif, so dass es je nach Auflage dazu kommen kann das der Lauf anliegt. Aus diesem Grunde ist nun ein Schichtholzschaft in Arbeit.

Steyr Mannlicher Pro Hunter 6,5x68 mit Magnumsystem und 65cm langem Lauf. ZF Schmidt und Bender PM II 3-12 x 50 mit Parallaxeausgleich. Schwenkmontage von Kilic (MAK).
Nähere Informationen über technische Daten und verfügbare Kaliber gibt es auf der Homepage von Steyr Mannlicher.
Ladedaten für verschiedene Geschosse in .223 Remington und 6,5x68 folgen.
Blaser Kipplaufbüchse K95
Eine wunderbare leichte und führige Waffe - mein absoluter Traum und seit Dezember 2008 auch Wirklichkeit.
Lange hatte ich überlegt welche Patrone ich verwenden soll. Die einen behaupten dass in eine Kipplaufbüchse eine Patrone mit Rand gehört, die anderen sagen dass auch eine Patrone ohne Rand darin ohne Probleme funktioniert. Dass einzige was für mich klar war, dass es sicher keine Patrone größer als 6,5mm Geschossdurchmesser wird - ich braucher keine 7x65R oder .30R Blaser die aus der leichten Waffe jedes mal tritt wie ein Pferd.
Schlussendlich bin ich dann bei der .243Win gelandet. Die randlose Patrone macht in der Kipplaufbüchse wirklich keine Probleme. Womit ich jedoch anfänglich Probleme hatte war die Präzision, was aber schnell behoben war - eine gutes Beispiel für Wiederlader was das richtige Pulver ausmacht. 3 Schuss auf 100 Meter liegen nun reproduzierbar unter 20mm, zwar keine Benchrestpräzision, aber für eine leichte Jagdwaffe ganz passabel. Eine kleine Abhandlung zur .243Win gibt es hier zum nachlesen...
Und dass man mit eine Kipplaufwaffe auch mehrere Stücke hintereinander schießen kann, habe ich dann gleich beim ersten Pirschgang mit der Waffe erlebt.

Erster Pirschgang mit der K95 - zwei Kitze und Rehgais auf 170 bis 180 Meter mit der .243 Win (Handladung mit 78gr KJG)
Atzl Alusta 975
Für das jagdliche Schießen habe ich mir etwas ganz besonderes gegönnt - eine Atzl Alusta 975 - aus welcher die Patrone 6x51 Atzl verschossen wird. Für dieses Gewehr musste ich zwar lange sparen, aber ist jedes Mal ein Blickfang und eine absolute Freude es in die Hand zu nehmen.

Atzl Alusta 975, 6x51 Atzl, ZF Swarovski 6-24x50
Die Patrone 6x51 Atzl mit (vlnr) 70gr Fowler Match, 70gr Nosler Ballistic Tip und 60gr Mayerl AERO.
Eine genaue Beschreibung der Gewehre samt Montage und Glas folgt.
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